Ribiselschnitten – zartschmelzender Lieblingskuchen

Ich gebe zu, jahrelang hab ich die Ribiseln in meinem Garten ignoriert. Ich habe sie verschenkt und wenn sie niemand haben wollte – was meistens der Fall war –  sind sie halt am Strauch verfault.

Aber seit ich diese herrlich mürben, auf der Zunge zart schmelzenden Ribiselschnitten kenne, hüte ich meine Ribisel wie einen Schatz. Das Rezept ist denkbar einfach und stammt im Original von meiner Schwiegermama Hanni.

Diese Ribiselschnitten sind denkbar einfach und schmecken himmlisch. Der zarte Mürbteig und die süß-säuerliche Eischneehaube schmelzen geradezu auf der Zunge. Ein Gedicht für lauschige Sommertage im Garten.

Himmlisch zarte Ribiselschnitten – ein Fest für den süßen Gaumen!

Zutaten Mürbteig:

  • 300 g Mehl (ich verwende gerne Weizenvollkornmehl)
  • 250 g Butter
  • 50 g Staubzucker
  • 4 Dotter
  • 1 Pkg. Vanillezucker

Eischneehaube:

  • 4 Eiklar
  • 200 g Staubzucker
  • ca. 300g Ribisel

Für den Mürbteig alle Zutaten rasch verkneten und ca. 1 Stunde kühl und  dunkel zB in einem Kellerraum rasten lassen – nicht im Kühlschrank, denn dann lässt er sich nur schwer verarbeiten. Teig gleich am Backpapier ausrollen, auf das Backbleck ziehen und 10 Minuten im Rohr vorbacken

Inzwischen Schnee sehr steif schlagen, Staubzucker mitschlagen und Ribisel unterheben; die Masse auf den vorgebackenen Teig streichen und weiter backen bis der Eischnee leicht gebräunt ist;

Ofen auf 110 Grad zurück schalten und einen Kochlöffel in der Ofentür zwicken, den Eischnee so noch ca. 20-30 Minuten trockenen lassen, damit er ganz kross wird und auf der Zunge schmilzt!

Viel Spaß beim Nachkochen!

Alles Liebe & Viel Spaß beim Nachkochen!

PS: Im Originalrezept wird übrigens mehr Staubzucker verwendet (100g im Mürbteig / 300g in der Schneehaube). Mir persönlich ist das aber zu süß!